1888

Gründung des Steinbruchs durch die Firma Staudt und Comp. 
Pechbrunn hat 174 Einwohner.

1890

150 Steinfacharbeiter arbeiten in dem Basaltsteinsteinbruch am Großen Teichelberg.

1897

Gründung einer eigenen politischen Ordnungsgemeinde Pechbrunn aus der Ortsgemeinde Pechbrunn und dem Werk Teichelberg (bisher Teil der Gemeinde Pechofen), damit die „Umlagen des Basaltwerkes“ auch dem Wohnsitz der ca. 20 Arbeiterfamilien zufließen

1900

Bau der Bahnverladung und des Nebengleises am Bahnhof Groschlattengrün 
(1962 Umbenennung in „Bahnhof Pechbrunn“).

ab 1900 wird ein Großteil des vorgebrochenen Gesteins direkt an der Bahnverladung gebrochen und abgesiebt. Der Transport aus dem Steinbruch erfolgt über eine Seilbahn.

1926

Übernahme des Steinbruchs von der Basaltwerk Groschlattengrün GmbH – Gesellschafter sind der Freistaat Bayern (2/3) und die Deutsche Reichsbahn, später Deutsche Bundesbahn (1/3).

1963

Umbenennung in Basaltwerk Pechbrunn GmbH

1973

Kauf des Basaltwerkes durch die Firmen Maurer (Wiesau), Schicker (Bad Berneck), EBAG (Steinmühle) und Zehendner.

1975

Neubau der Vor- und Nachbrecheranlage durch die neuen Gesellschafter. Dadurch können die Mengenanforderungen des Großkunden Deutsche Bundesbahn erfüllt werden. Die Steinaufbereitung wird zur Emissionsminderung für den Ort Pechbrunn in den Steinbruch verlegt.

1988

Bau eines zusätzlichen Silogebäudes mit Siebmaschinen zur Herstellung von Einfach-, und Edelsplitten.

1995

Bau eines 1,2 km langen Förderbandes zur Verbindung der Aufbereitungsanlage mit der Bahnverladung für 1,5 Mio. DM. 
Einsparung von ca. 40 LKW Transporten täglich und den dadurch entstehenden Lärm-, Staub- und CO2 Emissionen.

2003

Austausch des Vor- und Nachbrechers für 0,7 Mio. €. Die Modernisierung der Aufbereitungsanlage führte zu einer erheblichen Effizienzsteigerung. Aus dem zugeführten Rohhaufwerk kann nun ein deutlich erhöhter Gleisschotteranteil gewonnen werden. Damit werden die Ressourcen der Lagerstätte am Großen Teichelberg geschont und eine nachhaltige und hochwertige Veredelung des Rohstoffs möglich.

2009

Die Basaltlagerstätte am Großen Teichelberg wird als grundeigener Bodenschatz im Sinne des § 3 Abs. 4 Bundesberggesetz eingestuft. Der Tagebau Pechbrunn wird fortan unter Bergrecht geführt.

2011

Einsatz einer raupenmobilen Vorabsiebung in den Randbereichen der Lagerstätte. Dies ermöglicht eine weitere Optimierung der Rohstoffgewinnung verbunden mit einer verbesserten Ressourcenschonung des hochwertigen Rohstoffs.