Aufbereitung

Nach erfolgter Sprengung wird das Haufwerk mittels Hydraulikbagger oder Radlader aufgenommen und auf Schwerlastkraftwagen (SLKW) verladen und zum Vorbrecher transportiert. Bei Erfordernis werden große Einzelblöcke vorher mittels Fallkugel nachzerkleinert. In Randbereichen mit reduzierter Gesteinsqualität kommt eine raupenmobile Siebmaschine zum Einsatz. Damit können lehmige Nebenbestandteile vom Haufwerk abgetrennt werden.

Die eigentliche feste, stationäre Aufbereitungsanlage besteht aus mehreren Brechern zur Zerkleinerung des Rohstoffs und Siebanlagen, die die Aufteilung in die verschiedensten Korngrößen ermöglichen. Je nachdem, welchen Weg der Rohstoff in der Anlage nimmt, können Gesteinskörnungen mit den verschiedensten Anforderungen an Kornverteilung, Kornform und Festigkeit hergestellt werden. Die Brecher und Siebe sind zur Minderung von Staubabwehungen an Entstaubungsaggregate angeschlossen.

Die Verladung und der Abtransport der fertigen Fraktionen werden zu einem Teil per Straßen-LKW über eine Siloverladung sowie mittels Radlader von Fertigguthalden abgewickelt. Ein großer Teil der Mineralstoffe wird über eine 1,2 km lange Bandanlage zur Bahnverladung in einen Mineralstoffbunker transportiert und von dort über eine Verladeeinrichtung in Bahnwaggons verladen, von wo das Endprodukt den Weg zum Kunden antritt.